Schulprofil

Schulprofil

Die Berufsbildende Schule Wittlich ist mit mehr als 1240 Schülern, darunter mehr als 1000 Berufsschülern, die größte Schule des Landkreises. Als regionales Zentrum für Bildung rund um den Schwerpunkt Technologie und Umwelt bieten wir unterschiedliche Schulformen und Abschlussmöglichkeiten unter einem Dach an. Moderne Lehrpläne und Praxisorientierung, eine enge Kooperation mit regionalen und überregionalen Ausbildungsbetrieben sowie Durchlässigkeit und Vielfalt an Bildungschancen, die junge Menschen hier für ihren Lebensweg in Anspruch nehmen können, sind herausragende Kennzeichen unserer Schule. Allgemeinbildender und berufsbezogener Unterricht werden von uns als Einheit von fachlicher und allgemeiner Bildung verstanden. Beides trägt zum Erreichen der Berufsreife und der Studierfähigkeit bei und fördert die individuelle Persönlichkeitsentwicklung unserer Schülerinnen und Schüler.

Ein wichtiges Merkmal unseres Schulprofils ist der hohe Anspruch an unseren Unterricht. Eine durchgehende Kompetenz- und Handlungsorientierung in der Unterrichtsplanung und -gestaltung sichert ebenso wie authentische und praxisnahe Lernsituationen allen Schülerinnen und Schülern ein Höchstmaß an unterrichtlicher Effizienz und Output-Orientierung. Der qualifizierte Umgang mit Informationstechnik im Unterricht ist für uns unabdingbare Voraussetzung für die Umsetzung moderner Unterrichtsformen und Lerntechniken.

Für jede Schulform wird ein passgenaues Ausbildungsprogramm entworfen, das gemäß dem Leitbild der Schule die Stärken unserer Schüler fördern, ihnen Perspektiven eröffnen und gemeinsam Zukunft gestalten lässt. So bieten wir seit Beginn des letzten Schuljahres am Technischen Gymnasium „Abitur und Turbo-Duale Ausbildung“ in Zusammenarbeit mit Kammern und Ausbildungsbetrieben an, um den Ausbildungsweg unserer Abiturienten zu stabilisieren und neue Perspektiven zu eröffnen.

Zur Weiterentwicklung praxisunterstützter Lernmethoden im Berufsbezogenen Unterricht der Berufsschule entsteht im Rahmen unseres Kfz-Zentrums eine neue Kfz-Halle mit moderner Ausstattung. Diese ist speziell auf die Aus-und Weiterbildung im Kfz-Handwerk ausgerichtet. Für den Unterricht eröffnet sich die Möglichkeit, einerseits schwächeren Schülern den Zugang zu den technischen Vorgängen durch praktische Anschauung zu erleichtern, andererseits sehr guten Schülern besonders tiefe Einblicke in modernste Technik zu ermöglichen. Darüber hinaus verbessern wir durch die aufeinander aufbauenden Bildungsgänge und gezielte Weiterbildungsmöglichkeiten die Zukunftschancen unserer Schülerinnen und Schüler in einer zunehmend globalisierten Berufswelt.

 

Meine Schule und ich

Josef Hansen, Schüler unseres Technischen Gymnasiums von 2004-2007, hat seine Entscheidung bis heute nicht bereut, an unserer BBS das Abitur zu machen.In einem Interview sagte er, dass sein Berufsziel immer schon auf den Bereich der Informatik ausgerichtet war und unsere Oberstufe ihm daher die optimale Möglichkeit bot Informatik, Elektrotechnik und Englisch als Leistungskurse zu wählen. Als heutiger Softwareentwickler und Ausbilder in einem internationalen Unternehmen betont er rückblickend, dass neben den wichtigen fachlichen Kenntnissen auch die Schulung der Personalkompetenzen, besonders in den Leistungskursen der Oberstufe, ihm bei seinem beruflichen Werdegang sehr geholfen haben. Es sei ein großer Schritt nach dem Abitur plötzlich mehr Selbstständigkeit und Eigenverantwortung, nicht nur im Hinblick auf weiteres Lernen, zu haben. Das sei ihm von den Lehrern und Lehrinnen gut vermittelt worden.

Besuch bei unserem ehemaligen Schüler Josef Hansen in der Bitburger Brauerei

Zusätzlich empfiehlt er den jetzigen Oberstufenschülern möglichst viele Praktika zu machen, um sich besser auf ein späteres Studium oder eine Berufsausbildung vorzubereiten. Außerdem lerne man dadurch einen Betrieb kennen und es könne eine win-win Situation daraus entstehen, falls der Betrieb Auszubildende oder duale Studenten sucht.

Er selbst begann nach dem Abitur mit einer Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung, wechselte dank eines guten Angebotes während der Ausbildung noch seinen Ausbildungsbetrieb und fing gegen Ende seiner Ausbildung auch schon mit einem Abendstudium an der Universität Trier an. Nach dem Studium machte er den Ausbilderschein. Zusätzlich arbeitete er in dieser Zeit selbstständig und sammelte viel Erfahrung in unterschiedlichsten Projekten, was ihm in seiner jetzigen Tätigkeit zugute kommt. Dadurch, dass der IT Bereich einem laufenden Wandel unterzogen ist, bietet er ihm viele Möglichkeiten sich weiter zu entwickeln.

Josef Hansen rät abschließend „ das beste aus der Schulzeit zu machen und rauszuholen. Die Chance kommt nur einmal und bereitet den weiteren beruflichen Werdegang vor.“

Wir wünschen Ihm weiterhin viel Erfolg und Freude in seinem Beruf.