Am 27.April 2026 machten sich die Schülerinnen und Schüler des Berufsvorbereitungsjahres zu Fuß auf den Weg zur Feuerwache in Wittlich, um einen Einblick in die vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten der Feuerwehr zu erhalten.
Nach einer theoretischen Einführung in die Aufgaben, Bedeutung und Finanzierung des Ehrenamts konnten die Jugendlichen selbst aktiv werden und praktische Fähigkeiten erlernen. Dazu gehörten unter anderem die Rettung von Personen, Maßnahmen der Ersten Hilfe, das Anlegen der stabilen Seitenlage sowie der Einsatz von Rettungsdecken. Für viele war es zudem eine neue Erfahrung, einen Feuerlöscher selbst zu bedienen. Darüber hinaus konnten die Schülerinnen und Schüler Unfallfahrzeuge aus nächster Nähe begutachten. Der Besuch vermittelte eindrucksvoll, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für unsere Gesellschaft ist und welche verantwortungsvollen Aufgaben die Feuerwehr täglich übernimmt.
Ein weiteres Projekt im Berufsvorbereitungsjahr war der „Grüne Koffer“, der unserer Schule für mehrere Wochen zur Verfügung stand. Das Präventionsangebot umfasst Informationen, Spiele und Diskussionsmöglichkeiten rund um das Thema Cannabis. Ergänzend berichteten Frau Horn von der Caritas und zwei Vertreter des Kreuzbundes aus ihrer Praxis über Suchterkrankungen, deren Entstehung sowie die Auswirkungen auf Betroffene und deren Umfeld. Die Schülerinnen und Schüler zeigten großes Interesse und verfolgten die Ausführungen aufmerksam.
Am 20. Mai machte sich das Berufsvorbereitungsjahr bei leicht regnerischem Wetter erneut zu Fuß auf den Weg. Diesmal führte die Exkursion zum Museum der Justizvollzugsanstalt Wittlich. Dort wurden die Schülerinnen und Schüler von einem Lehrer der angeschlossenen Ausbildungsschule durch die Ausstellung geführt. Neben Informationen zum Justizvollzug früher und heute konnten historische und moderne Zellen besichtigt, Uniformen anprobiert sowie verschiedene Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten kennengelernt werden. Der Besuch bot einen spannenden Blick hinter die Kulissen des Justizvollzugs und ermöglichte interessante Einblicke in ein Berufsfeld, das vielen bislang wenig bekannt war.
