Weichen für die Zukunft stellen: Orientierungsveranstaltung mit Ehemaligen

16 ehemalige Schüler des Beruflichen Gymnasiums Wittlich beraten Oberstufenschüler über verschiedene Wege nach dem Abitur

Keine Berufs-Infoveranstaltung im herkömmlichen Sinn: Diesmal konnten die Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe selbst bestimmen, welche Informationen sie sich einholen wollten. Sechzehn ehemalige Schülerinnen und Schüler waren bereitwillig der Einladung von Frau Plein, Koordinatorin für Berufsberatung an der BBS Wittlich, gefolgt und freuten sich darüber, den vor dem Abitur stehenden Schülern mit Tipps aus der Praxis den Einstieg in Ausbildung, Studium und Beruf zu erleichtern.

„Mit meinem Erfahrungen – guten und schlechten – möchte ich euch den Start ins Studium erleichtern“, meint Moritz Krewer,  Für den einstigen Schüler des Beruflichen Gymnasiums war es deshalb Ehrensache, an der Infoveranstaltung der Schule teilzunehmen und seine Erfahrungen weiter zu geben.

In unterschiedlichen  Beratungsgruppen wurden ehemalige Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Berufs- und Studienfeldern mit den aktuellen Oberstufenschülern zusammengebracht, darunter Ingenieurswesen, Lehramt, Polizeidienst und verschiedene kaufmännische Berufe.  Frisch aus der Praxis berichteten die Referenten in persönlichen Gesprächen von ihren Erfahrungen in Ausbildung, Studium an Universitäten und Hochschulen sowie Dualem Studium, FSJ und Work and Travel. Für die zukünftigen Abiturienten aus der Jahrgangsstufe 13 hatte zum Beispiel die Frage große Bedeutung, ob sie nach dem Abitur sofort ins Studium oder den Beruf  einsteigen oder noch ein FSJ, ein Auslandsjahr oder etwas anderes einschieben wollen.

Ein besonderer Vorteil der Beratung lag darin, dass die Ehemaligen, da sie teilweise selbst noch in der Ausbildung bzw. im Studium sind, über ganz konkrete Erfahrungen berichten konnten, sodass ein unbefangener und informativer Austausch mit den Schülern stattfand. Auch die momentan guten beruflichen Perspektiven waren Thema. „Bei entsprechendem schulischen Einsatz könnt ich euch derzeit nach euren Interessen eure zukünftigen Arbeitgeber aussuchen, so Tobias Wilken,

Ein großer Vorteil der Berufs- und Studienberatung durch Ehemalige sei der geringe Altersunterschied zwischen Beratern und Schülern, sagt deshalb auch Yannick Negele,  der zurzeit eine Ausbildung als Industriemechaniker absolviert. Da sei man einfach näher dran an denjenigen, die sich gerade mit der eigenen Berufs- oder Studienwahl beschäftigen.

Frau Plein und Oberstufenleiter Gregor Jahn waren über die große Beteiligung erfreut und dankten den 16 Referenten: „Unsere Schüler haben viele Informationen bekommen, die sie für ihre Zukunfts- und Karriereplanung nutzen können.“