Studiengänge der Zukunft: Exkursion des BGY zur Technischen Universität Kaiserslautern

Studieren – wie geht das überhaupt? Wie läuft der Unterricht an einer Hochschule ab? Im Rahmen schulischer Berufs- und Studienorientierung besuchten 120 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 11 und 12 des Beruflichen Gymnasiums am 07. Juni die Technische Universität Kaiserslautern.

In der Einführungsveranstaltung informierte die Leiterin des Studierenden Service Centers Katrin Kuhnert über Bachelor- und Masterstudiengänge an der TU Kaiserslautern, Unterbringung auf dem Campus und Möglichkeiten der Studienfinanzierung. Sie hob besonders die gute Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Instituten hervor, die den Studierenden die Möglichkeit bieten einen Einblick in die Praxis zu erhalten. Im weiteren Verlauf stellten Vertreter verschiedener Fächer die Studiengänge Architektur, Chemie, Elektro- und Informationstechnik vor. Es war für die Schüler/innen interessant und erfreulich zu erfahren, dass sie durch ihre Leistungskurse bereits über verschiedene Grundlagen verfügen, die im Grundstudium erforderlich sind. Außerdem waren einige erstaunt, dass in nahezu jedem Studiengang Kenntnisse in Englisch vorausgesetzt werden.

Vorlesung für unsere Schüler an der TU

Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa, bei dem die Schüler/innen aus einer großen Vielzahl von Gerichten auswählen konnten, wurden die verschiedenen Lehramtsstudiengänge an der TU vorgestellt, wobei auch die Möglichkeit aufgezeigt wurde, eines der technischen Fächer an der TU mit einem allgemeinbildenden Fach an einer anderen Hochschule, z.B. der Universität in Saarbrücken, zu kombinieren. Anschließend schlossen sich einige Schüler/innen dem Rundgang auf dem Campus an und erfuhren so die Vorteile des Campuslebens, während andere verschiedene Vorlesungen und Übungen besuchten. Auch hier stellte sich heraus, dass die Schüler/innen an bereits erworbenes Wissen aus dem Unterricht anknüpfen konnten. Den Abschluss bildeten Informationen zum Studium der Informatik und den Wirtschaftswissenschaften. Hierbei räumte der Referent mit dem Vorurteil auf, dass es beim Studium der Informatik nur um das Programmieren gehe. Im Gegenteil, im Vordergrund stehe die vielfältige Anwendung der informationstechnischen Erkenntnisse in den verschiedenen Bereichen der Industrie und des täglichen Lebens. Das eigentliche Programmieren nehme nur einen geringen Prozentsatz im Studium ein.

Interessant zu erfahren war auch, dass nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften der jährliche Verdienst in dem Maße steigt, wie der Anteil der Technik (0%-50%) im Studium war, d.h.: je mehr Technik, desto höher der Verdienst.

Nach einem ereignisreichen Tag fuhren wir gegen 16.00 Uhr wieder nach Wittlich zurück. Hendrik Alt und Torben Menten, beide Schüler der Jahrgangsstufe 12, meinten: „Es war sehr interessant, einen tieferen Einblick in die Anforderungen der verschiedenen Studiengänge und auch allgemeine Informationen zum Studium zu erhalten. Wichtige fachliche Grundlagen haben wir zwar schon in unseren Leistungskursen erworben. Jetzt können wir uns aber besser vorstellen, wie ein Studium konkret abläuft. Schade, dass wir nicht genug Zeit hatten, um noch mehr Vorlesungen zu besuchen.“