Fahrt nach Meransen/Südtirol: Skikurs des Beruflichen Gymnasiums unterwegs auf der Piste

Vom 10.1.-18.1.2019 fand die Skikursfahrt des Technischen Gymnasiums der BBS Wittlich nach Meransen statt. 24 Schüler und Schülerinnen reisten in die verschneiten Dolomiten, um dort das Ski-und Snowboardfahren zu lernen. Begleitende Lehrer waren Herr Fröhlich und Herr Fieseler.

Los ging es Donnerstag abends mit einer Nachtfahrt im modernen Reisebus, der erst 8000 km auf dem Tacho hatte. Über den verschneiten Fernpass ging es problemlos nach Meransen in Südtirol, lt. Google 717 km.

Meransen im Schnee

Pünktlich kamen wir um 9.30 Uhr bei Familie Zingerle im Haus Waldruh an, konnten sofort die Zimmer beziehen und anschließend unser Skimaterial bei der Talstation ausleihen. Die Zimmer boten rustikale Gemütlichkeit, das aber durch das sehr gute Essen der Hausherrin kompensiert werden konnte.

Da es sich um einen benoteten Kurs des Technischen Gymnasiums handelte, fand täglicher Unterricht auf der Piste statt, nach dem Frühstück um 7.30 Uhr (bitte pünktlich) traf man sich um 8.10 zum Abmarsch. Ein kurzer Fußmarsch führte uns zum Depot des Skiverleihs, wo uns die netten Mitarbeiter morgens die Ski und Board anreichten und abends wieder entgegennahmen, eine sehr bequeme Einrichtung. Unterbrochen nur von einem kräftigen Mittagessen wurde bis in den Nachmittag geübt und gelernt. Der Spaß kam dabei nicht zu kurz, besonders die kleinen Sprungmöglichkeiten sorgten für spektakuläre Flughöhen und überraschende Landungsmöglichkeiten. Auch die neue Rodelpiste fand großen Anklang, zweimal stürzte sich die Gruppe am Nachmittag mit Schlitten zu Tal, eine schneereiche Angelegenheit, dieser fand sich anschließend in allen Kleidungsstücken wieder.

Die Sportstudentin Ira Fröhlich, die die Gruppe begleitete und die Snowborder unterrichtete, brachte frische Ideen in die Gruppe: So wurde abends der/die Ding-Dong König/in gewählt, also der/diejenige, der tagsüber den spektakulärsten Eindruck hinterlassen hatte. Der jeweilige Gewinner/in dufte dann am nächste Tag mit einem xxl-Hemd die Pisten befahren und zweimal den großen Ding-Dong Zauber zünden, dem sich dann alle unterwerfen mussten. Besonders beliebt war der Ding Dong Zauber bei der Essensausgabe mittags, wenn man in der Schlange bei der Essensausgabe stand. Auch eine Skirallye, die in Gruppen zu absolvieren war, sowie die klassische Skitaufe durften nicht fehlen. Die Lernerfolge waren bei allen groß, nach sechs Tagen konnten alle den höchsten Punkt des Skigebietes, den Gitschberg mit 2512 Metern erreichen und die schwierige rote Abfahrt bewältigen. Aber auch das gemeinsame Miteinander und das soziale Lernen kamen nicht zu kurz, so dass nach 8 Tagen das Fazit gezogen wurde: „Das war super, bis zum nächsten Jahr!“