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Berufsvorbereitungsjahr (BVJ)

Berufsvorbereitungsjahr (BVJ)

Was ist Berufsvorbereitung?

Das einjährige Berufsvorbereitungsjahr hat die Aufgabe, SchülerInnen auf den Eintritt in eine Berufsausbildung oder ein Arbeitsverhältnis vorzubereiten. Dabei stehen das Aufarbeiten von schulischen Defiziten, praktische Arbeiten und sozialpädagogische Betreuung im Vordergrund. Bei einem erfolgreichen Abschluss können die Jugendlichen die Berufsreife erhalten und verbessern damit ihre Chancen, einen Ausbildungsplatz zu erhalten. Im Anschluss an das BVJ kann sich der Schüler/ die Schülerin bei entsprechender Eignung für die Berufsfachschule 1 bewerben.

SchülerInnen haben die  Berufsreife erworben, wenn nach Abschluss des Schuljahres in den Fächern Deutsch, berufsbezogener Unterricht und Fachpraxis mindestens ausreichende  Leistungen erzielt wurden. Der regelmäßige Besuch des 1 Tagespraktikums ist verpflichtend. Außerdem muss der Unterricht regelmäßig besucht werden. Im Krankheitsfalle ist der Schüler sofort telefonisch im Sekretariat (06571-97780) zu entschuldigen. Spätestens nach dem 3. Tag muss dem Klassenleiter eine schriftliche Entschuldigung der Eltern oder des Arztes vorgelegt werden.

Zielgruppe

  • SchülerInnen, die mindestens neun Schuljahre absolviert haben und das Abgangszeugnis der Realschule plus oder ein Abschluss- oder Abgangszeugnis der Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen oder einen gleichwertigen Abschluss besitzen und kein Ausbildungsverhältnis eingegangen sind.

 

Gemeinsame Ziele

·        Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf den Eintritt in eine Berufsausbildung oder in ein Arbeitsverhältnis

·        Befähigung der Jugendlichen zur Bewältigung der theoretischen und praktischen Anforderungen mit dem Ziel der Berufsreife

·        Stabilisierung und Stärkung der Persönlichkeit der Jugendlichen

·        Ausbildung eines angemessenen sozialen Verhaltensstärkung der Fähigkeit zur dauerhaften Eingliederung in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt

·        Erfüllung der Schulpflicht

 

 

Was bieten wir an:

  • Unterricht unter Anleitung von sonderpädagogischen Lehrkräften
  • Unterricht  in  den allgemeinbildenden  Fächern Deutsch, Sozialkunde/ Wirtschaftslehre, Sport, Religion /Ethik, Datenverarbeitung, Englisch
    Berufsbezogener Unterricht
  • Qualifizierungsbausteine zur Vermittlung von  Grundlagen für den Erwerb beruflicher Handlungsfähigkeit
  • Orientierung in mindestens zwei und höchstens vier beruflichen Schwerpunkten (Angebote aus den Bereichen Holz, Farbe/ Raum, Metalltechnik, Ernährung/ Service)
  • Förderunterricht im Fach Deutsch
  • Betriebspraktika als Tagespraktikum

  • Sozialpädagogische Unterstützung innerhalb und außerhalb des Unterrichts durch die Schulsozialarbeiter Frau Eltges und Herr Bach. 
  • Kooperation mit Eltern, Betrieben, ÜAZ,  Berufsberatung, Kompetenzagentur, Jugendscout,  Handwerkskammer, Lebensberatung und Jugendhilfe, Bewerbertraining unter Mitwirkung der AOK. Federführend ist diesem Bereich ist die Schulsozialarbeit

Was erwarten wir von Schülern und Elternhaus?

  • Regelmäßigen Schulbesuch
  • Bereitschaft im Unterricht fleißig mitzuarbeiten
  • Bereitschaft des Schülers/ der Schülerin, sich auf eine neue Schulform einzulassen, die eine neue Chance für den beruflichen und menschlichen Werdegang sein kann
  • Bereitschaft des Schülers/ der Schülerin , schulische und soziale Defizite aufzuarbeiten
  • Erlernen und Einhalten von Regeln/ Hausordnung
  • Engagierte Elternarbeit
  • Bereitschaft, sich das alte Scheitern anzuschauen um daraus zu lernen

Organisation

Entsprechend der Schülerbewerbungen bieten wir gemischte Klassen mit einer maximalen Klassenstärke pro Klasse von 16 Schülern an.

Die Fachpraxisfächer werden bei geplanten zwei Klassen wie folgt verteilt: Im Stundenplan der BVJ a stehen die Fachpraxisfächer Metalltechnik, Farbe/ Raumgestaltung und Holztechnik. Die Klasse BVJ b wird in der Fachpraxis mit Ernährung/ Service, Holztechnik und Farbe/ Raumgestaltung beschult.

Beide Klassen führen ein wöchentliches 1-Tagespraktikum durch und werden von Ihren Klassen- und Fachlehrern begleitet und betreut. Die SchülerInnen suchen sich frühzeitig selbständig eine Praktikumsstelle ihrer Wahl. Das Praktikum ist verpflichtend.

Im 1. Halbjahr findet in allen Klassen eine Berufsfindung in den fachpraktischen Fächern statt. Im 2. Halbjahr ist geplant, dass die SchülerInnen unter Mitwirkung der Fachpraxislehrer einen Schwerpunkt wählen, den sie vertiefen wollen.

Jahresplanung BVJ

Juni

·        Einladung aller BewerberInnen zum persönlichen Gespräch mit Schulsozialarbeit und Leitung BVJ

·        Verbindliche Elternversammlung für die neuen BVJ- SchülerInnen

·        Gestaltung des neuen Stundenplanes und Besetzung der Fachlehrer

 

Juli  

·         Festlegung der BVJ- Klassen durch Abteilungsleiter

August/ September

·         Einführungswoche  unter Federführung der KlassenleiterIn 

September

·         Elternabend aller Klassen mit Wahl des Klassenelternsprechers

Oktober

·         Bewerbertraining u.a.durch AOK; Erstellung der Bewerbungsunterlagen;

·         Evtl. Besuch des Berufsinformationszentrums (BIZ) in Trier

November/ Dezember

·         Elterntag zur Information über Leistungen und Verhalten der SchülerInnen

Januar

·         Zeugniskonferenz und Zeugnisausgabe Ende Januar

Februar

·        Vertiefungsphase in der Fachpraxis und Qualifizierungsbausteine

·        Elternsprechtag

Juni 

·         Ggfs. Abschlussfahrten der Klassen

Juli  

·         Zeugnisausgabe 

 

Wittlich, den 23.03.2015

Verantwortlich: Werner Platz,  Leiter BVJ